Robbie Williams Konzert im Olympiastadion, Berlin
Am Freitag, den 28.07.2006 waren wir im Berliner Olympia-Stadion zum Robbie Williams (RW) Konzert. Dank Google Maps Routenplanung und vor allem excellenter Navigationsführung von Dori sind wir ohne Umwege kurz nach 16:00 Uhr, direkt auf dem Parkplatz am Olympiastadion angekommen. Nach kurzer Wartezeit machten wir uns langsam auf den Weg zum Einlass.
Ein großes Plakat listete Verbotenes und Erlaubtes auf. Frohe Botschaft: Pro Person erlaubt sind 1 Liter Wasser in Tetra-Pack. Nun gut, sollte es mit 1,5 Liter für 2 Personen eigentlich kein Problem geben. Aber falsch gedacht! Die gute Frau an der Taschenkontrolle ließ nicht mit sich reden. Es seien nur 1 Liter Packungen erlaubt, "wegen dem Müll", lautete die erste Ausrede. Meine Gegenargumentation: Eine 1,5 l Packung verursacht weniger Müll pro Liter als 2 jeweils 1 Liter Packungen. Nein, es sind nur 1 Liter Packungen erlaubt, keine Wiederrede. Unsere Packung durften wir sofort in die Mülltonne entsorgen. Ein guten Hinweis gab die Dame noch: "Wenn sie 1 Liter Packungen mitbringen, können sie 10 Liter pro Person mitbringen!" Wow, eine logischere Argumetationskette habe ich selten erlebt. Da sieht man mal wieder wo die Prioritäten liegen, bei einem Preis von 4,50 € pro halben Liter Wasser (und 32°C), welches man dann innerhalb des Stadions käuflich erwerben konnte...
Nachdem der erste Ärger sich langsam verflogen hatte hiess es warten. Und warten und warten. Die Vorband "Basement Jaxx" fing dann etwa 19:00 Uhr an und heizte die Stimmung schon ziemlich gut an.
Nach etwas Wartezeit begann das Publikum, das nun schon einiges an Wartepausen hinter sich hatte mit Laola-Wellen die sich mind. 3 mal durch das komplette Stadion bewegten. Ein tolles Erlebniss. Und als hätte es geholfen, ging es dann auch schon los.
Das Konzert wurde um 20:39 Uhr mit der Solresol-Botschaft der Ausserirdischen aus dem Film "Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) von Steven Spielberg, welche zu hören und auch zu sehen war, eröffnet. Es folgte ein grandioses Feuerwerkschauspiel und schliesslich der Auftritt von Robbie Williams.
Durch das ganze Konzert zogen sich visuelle Elemente von Computerspielen der 80er Jahre und E.T.-Slogans auf den Videoschirmen wie "We are not alone". Irgendwie fehlte mir ein wenig der rote Faden oder die Kernaussage des Programms. Davon mal abgesehen war die Show ansich recht beeindruckend, zu keiner Zeit kam lange Weile auf. Wenn ein Lied mal nicht ganz so interessant für einen "nicht-Fan" war, gab es dennoch genug der visuellen Effekte zu sehen.
Von Zeit zu Zeit unterbrach RW das Programm für witzige Einlagen oder Interaktionen mit dem Publikum. Auch für einen Co-Moderator war gesorgt (wie hieß der noch gleich?). Alles in allem gutes Entertainment, auch wenn man selbst kein RW Anhänger ist.
Mit dem Wetter hatten wir zeimlich Glück, dunkel Regenwolken am Anfang brachten nur leichten Regen, der für ein bisschen Erfrischung in der Hitze sorgte. Ab und wann zog auch ein kleiner Windhauch durch die schwitzenden Massen.
Um 22:50 waren wir dann wieder draussen. Zur Erfrischung gab es kostenlose, eisgekühlte Cola-Light, die dankbar angenommen wurde. Da unser Auto ganz am Ende des Parkplatzes in der letzten Reihe und somit direkt an der Ausfahrt stand, hatten wir einen tollen Blick auf den Stau der sich gebildet hatte. Von Polizei zwecks Regelung fehlte weit und breit die Spur, so dass sich auch sofort mindestens 6 Spuren bildeten, die alle durch eine Ausfahrt in zwei verschiedene Richtungen abbiegen wollten. Diesen Genuß haben wir uns erspart und lieber eine Stunde gewartet, bis das gröbste vorbei war. Die Rückfahrt ging recht flott und so waren wir um etwa 01:20 Uhr wieder zu Hause in Magdeburg.
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